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DZV: Zigarettenabsatz 2017 weitgehend stabil

DZV: Zigarettenabsatz 2017 weitgehend stabil / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/70454 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutscher Zigarettenverband e.V.
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Berlin (ots) - Das Statistische Bundesamt hat heute die Zahlen für den Absatz von Tabakwaren für das Gesamtjahr 2017 veröffentlicht. Wurden 2016 Steuerzeichen für 75,0 Mrd. Stück Zigaretten bezogen, so betrug 2017 der Steuerzeichenbezug für Zigaretten 75,8 Mrd. Stück. Das waren 1,1% mehr als im Vorjahr.

Die Absatzzahlen basieren auf den Netto-Steuerzeichenbestellungen der Hersteller und geben keinen direkten Aufschluss, etwa über ein gestiegenes Konsumverhalten von Raucherinnen und Rauchern aufgrund der allgemein guten Wirtschaftslage. In den drei vorangegangenen Jahren fanden verschiedene regulative Maßnahmen statt, die den Zigarettenmarkt beeinflusst haben. Im Rahmen der Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie wurden Vorproduktionsmengen von gesetzlich vorgeschriebenen Umstellungszeitpunkten bestimmt. So musste die Mindestpackungsgröße zum 01.01.2016 auf 20 Zigaretten erhöht werden, seit dem 20. Mai 2016 müssen auch Schockbilder auf die Packungen gedruckt werden. Bereits produzierte Packungen ohne Schockbilder durften noch ein Jahr lang bis Mai 2017 abverkauft werden, so dass weder für 2016 noch für 2017 Aussagen getroffen werden können, inwieweit die Schockbilder sich auf das Konsumverhalten der Raucherinnen und Raucher ausgewirkt haben.

Diese regulativen Eingriffe in den Zigarettenmarkt spiegeln sich im Nettobezug von Steuerzeichen der Jahre 2014 bis 2017 wider (siehe Grafik). Von 2014 auf 2015 stieg der Bezug um 2,2%, dann fiel er von 2015 auf 2016 um 7,7% ab und stieg nun wieder leicht an. Somit kann der Steuerzeichenbezug für 2017 nicht direkt und valide mit den Vorjahreswerten verglichen werden. Dies wird aller Voraussicht nach erst mit Vorsicht für die Jahresmenge 2018 möglich sein. "Langfristig gehen wir aber davon aus, dass der Zigarettenmarkt leicht rückläufig sein wird", sagte Jan Mücke, Geschäftsführer des DZV heute in Berlin. "Neuartige Tabakerzeugnisse und Produktinnovationen, wie die E-Zigarette, beeinflussen den Tabakmarkt weiter und sorgen für eine Erweiterung des Produktportfolios unserer Mitgliedsunternehmen. Dennoch bleibt die klassische Tabakzigarette das beliebteste Genussmittel der Raucherinnen und Raucher in Deutschland."

Analog zum Anstieg der Absatzmenge von Zigaretten in 2017 haben sich die Tabaksteuereinnahmen insgesamt für 2017 um 1,4% auf 14,4 Mrd. Euro erhöht. Hier dürfte auch die jährliche Mindeststeueranpassung bei der Zigarette, die die untere Tabaksteuergrenze leicht erhöht, einen gewissen Effekt gehabt haben.

Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) vertritt die Zigarettenindustrie in Deutschland und ist zentraler Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft in allen Fragen rund um die Themen Rauchen und Zigaretten. Der DZV ist auch Interessenvertreter der rund 20 Millionen Konsumenten von Tabakprodukten in Deutschland. Unter dem Leitmotiv "Genuss braucht Verantwortung" engagiert sich der DZV für ein respektvolles Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern.

Pressekontakt:

Deutscher Zigarettenverband (DZV)
Jan Mücke
Unter den Linden 42
10117 Berlin
Tel. +49 (30) 88 66 36 - 100
Fax +49 (30) 88 66 36 - 111
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