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Ulf Poschardt -von Lügenpresse über Kreativdirektor zum Chefredakteur

Ulf Poschardt -von Lügenpresse über Kreativdirektor zum Chefredakteur - 5.0 out of 5 based on 3 votes
Empfehlung Dr. Katarina Barley, MdB (Generalsekretärin der SPD) Dr. Ulf Poschardt (Chefredakteur der WeltN24 GmbH) bei der Wahlarena 2017 by INSM https://www.flickr.com/photos/insm/ - https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/ Dr. Katarina Barley, MdB (Generalsekretärin der SPD) Dr. Ulf Poschardt (Chefredakteur der WeltN24 GmbH) bei der Wahlarena 2017

Wer ist Ulf Poschardt und warum wird um die Person Ulf Poschardt so gar kein Medienhype veranstaltet?

Gucken wir uns einfach mal die Wikipedia-Seite von Ulf Poschardt an! Einen tabellarischen Lebenslauf von Ulf Poschardt gibt es soweit nicht, daher werder wir uns bemühen, einen chronologischen Werdegang mit entsprechenden Highlights wiederzugeben.

Tag Monat Jahr Was Wo, Wie, Für Wen, Von Wem, Bemerkung
25 März 1967 Geburt Nürnberg  
    1987 - 1991 Studium der Journalistik An der Universität München lt. Wikipedia hat Herr Poschardt gleichzeitig Journalistik an der Universität in München und an der Deutschen Journalistenschule studiert
    1987 - 1991 Studium der Journalistik An der Deutschen Journalistenschule

    1987 - 1991 Studium der Philosophie An der Hochschule für Philosophie München lt. Wikipedia hat Herr Poschardt trotz Doppelstudium an der Universität München und der Deutschen Journalistenschule auch noch Philosophie studiert.
    1995 Promotion An der Humboldt-Universität zu Berlin Doktorarbeit zur Kulturgeschichte des Diskjockeys von 1904 bis in die 1990er Jahre
    1996 Chefredakteur Für die Süddeutsche Zeitung Magazin  
    2000 Rauswurf Beim Süddeutsche Zeitung Magazin Im Skandal um Tom Kummer stellte sich heraus, dass Poschardt dessen gefälschte Interviews und Storys ungeprüft publiziert hatte.

"Frei erfunden, nie geführt", focus.de vom 15. Mai 2000
    2000 Literaturpreis Ernst-Robert-Curtius-Preis der mit 4.000 Euro dotierte Ernst-Robert-Curtius-Förder-Preis (seit 1986) soll jüngere Schriftsteller (unter 40 Jahren) fördern.

Derzeit ist noch nicht geklärt wofür Ulf Poschardt diesen Preis erhalten hat.
  Januar 2001 Berater der Chefredaktion Bei der Welt am Sonntag  
  Juli 2001 "Creative Director" Bei der Welt am Sonntag Innerhalb wenigen Monaten von "Mr. Lügenpresse" zu "Mr. Kreativdirektor"
    2005 Gründungs-Chefredakteur Deutschen Ausgabe von Vanity Fair Durchgängig schlechte Verkaufszahlen
erstmals erschienenen im Februar 2007
    2008 Kündigung bei Vanity Fair Ulf Poschardt verläßt die Vanity Fair  
    2008 stellvertretender Chefredakteur Bei der Welt am Sonntag; Axel Springer AG  
    2009 Herausgeber Musikmagazine Rolling Stone
Musikexpress und
Metal Hammer
Alle Magazine verlegen ihren Firmensitz von München nach Berlin und werden in der WeltN24 Verbund mit eingegliedert
    2010 stellv. Chefredakteur WeltN24  
6 9 2016 Chefredakteur WeltN24  
19 12 2016 Anis Amri Breitscheidplatz, Berlin  
  12 2016 Deniz Yücel reist trotz Haftbefehl gegen ihn in die Türkei    

Die Aktion "Freiheit für Deniz" wird von dem israelischen "Künstler, Schriftsteller, Musiker und Satiriker" Shahak Shapira durchgeführt. Die Verbindung zu Ulf Poschardt liegt wohl an der folgenden Tatsache:
"...Shapira lebt in Berlin und arbeitet als Creative Director für verschiedene Auftraggeber. Unter dem Namen Shap tritt er als House-DJ in verschiedenen Clubs auf und produziert auch selbst elektronische Musik."
Anfang 2017 veröffentlichte er seine umstrittene Webseite „Yolocaust“, auf der er zwölf Selfies, die am Denkmal für die ermordeten Juden Europas entstanden sind. Wikipedia über Shapira.

Im Grunde folgt die mediale Unterstützung durch die WeltN24-Gruppe einfach den israelischen Interessen. Wenn Israel gern für die Terroristen der PKK mediale unterstützen haben möchte, so kann man sich auf die Unterstützung des Axel Springer SE verlassen, so scheint es.

Ob man immer wieder auf die "Lügenpresse"-Vergangenheit des Ulf Poschardt bei der SZ zu sprechen kommen muss? Eigentlich nicht!

Schließlich hat jeder eine zweite Chance verdient. Auch Ulf Poschardt! Ulf Poschardt war schließlich bei seinem Vergehen erst 33 Jahre alt. Fast noch ein Kind. Ferner ist die Ulf-Poschardtsche-"Lügenpresse"-Entgleisung 17 Jahre her und als normaler Mensch macht man ja auch eine gewisse Entwicklung durch. Doch leider scheint das mit der Entwicklung und der zweiten Chance im Falle Ulf Poschardt etwas problematischer zu sein, als üblig. Denn wieder einmal gibt es mehrere "Auffälligkeiten" beim "Fehlerproduzieren" durch Herrn Ulf Poschardt.
Nach dem Fall "Deutsche Lügenpresse und Tom Krummer" kommt jetzt der Fall "Deutsche Lügenpresse und Deniz Yücel":

Alle Unterbelichteten und Medienopfer bitte einsteigen, Ulf Poschardt und seine Kollegen fahren mit dem Märchenzug ins Märchenland. And here we go:

Ulf Poschardt hat in mehreren Tageszeitungen großformatige Anzeigen für die sofortige Freiheit von Deniz Yücel gefordert. Gerichtsverhandlung sind Ulf Poschardt scheinbar nicht so wichtig bis völlig egal. Der Chefredakteur einer deutsche Zeitung fordert ohne Gerichtsverhandlung die Freilassung von Deniz Yücel, der geständigerweise eine Terrororganisation nachweislich und mehrfach unterstützt und sich für dessen Legalisierung einsetzt hat. Angeblich waren 300 Top-Journalisten aus Deutschland namentlich genannt. FAZ-Herausgeber Jürgen Kaube druckte die Solidaritätsaktion nicht. Seiner Meinung nach waren Namen auf der Liste, die dort nicht stehen konnten, weil diese nicht gefragt worden seien. Mr. "Ulf Fake-News-2000 Poschardt" gab zumindestens schon einmal zu, dass da in der Eile und dem Wunsch den Vorgang möglichst unkompliziert und schnell auf die Bahn zu schicken, einige Fehler passiert seien.
Hier einmal der Vorwurf von Jürgen Kaube: „Wer (…) Journalist ist in einer Zeit, in der bürgerliche Medien bezichtigt werden, Fake News in Umlauf zu bringen, könnte einen Moment nachdenken, bevor unter Aufrufe die Namen von Leuten gesetzt werden, die nicht unterschrieben haben.“ Das war ein Originalzitat.

Zum Fall Deniz Yücel: Wer wie Deniz Yücel einfach mal die Terrororganisation seiner Wahl zu den "Verteidigern der westlichen Zivilisation" erklärt und sich für deren Legalisierung einsetzt und dann noch auf Ziegenpfaden in die Türkei reist, der hat natürlich auch mit den folgenden Konsequenzen gerechnet.

Besondere strafrechtliche Vorschriften erklärt vom Auswärtiges Amt, gültig für alle die in Türkei fahren oder fliegen, auch für sogenannte Journalisten aus dem Axel Springer Verlag.

Es wird dringend davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen bzw. Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.

Sympathien zu bekunden, deren Empfänger eine Terrororganisation ist, ist bereits strafbar. Jemand der sich auf seine "journalistischen" Freiheiten beruft kann und gleichzeitig für die Legalisierung der Terrororganisation wirbt, der ist doch zumindestens nicht so überrascht, wie man regelmäßig hollywoodreif vorspielt, wenn der verhaftet wird. Es ist ein weiter Weg von "Sympathien bekunden" zu "Terrororganisationen legalisieren". Deniz Yücel, Ulf Poschardt und die übrigen "Unterstützer" haben es darauf abgesehen, das er kurz nach dem Breitscheidattentat verhaftet wird. Sein Chef, Ulf Poschardt kann Deniz Yücel jetzt einfach mittels Medienmacht herauszupressen. Wie eine medial zur Schau vorgetragene Erpressung. Natürlich ist es eine christliche legale Erpressung, schließlich geht es um "Meschenrechte"?! Das wird ein Fest. Das kann man monatelang auslutschen und immer wieder neu aufwärmen. Hurra, was sind die schlau bei Axel Springer. Anstatt die Leute, die einfach nur Urlaub machen wollen, regelmäßig vor Reisen dorthin zu verunsichern, sollte man den Urlaubern einfach nur die Regeln dort unten erklären und bitten sich daran zu halten, wenn man nicht verhaftet werden will.

Jeder darf in seinem Hoheitsgebiet eigene Regeln aufstellen. Jede Nation hat andere Prioritäten. In der Türkei möchte man das mit den TERRORISTEN, der Ermordung von türkischen Polizisten, der Ermordung von türkischen Soldaten und die Ermordung von türkischen Zivilisten so sehr nicht haben, dass man das einfach unter Strafe gestellt hat. Genauso ist es schließlich in Deutschland verboten den Holocaust zu leugnen. Sich auf irgendwelche sinnfreien journalistischen Freiheiten zu berufen, macht gar kein Sinn.

Deniz Yücel hat nicht "nur seine Arbeit gemacht" und gleichzeitig "Erdogan nutzt den als politische Geisel", stattdessen müsste es heißen, Deniz Yücel hat rumgestänkers, obwohl ihm die Konsequenzen bekannt waren und die türkische Justiz hat einfach "nur ihre Arbeit gemacht". Aber scheinbar ist es völlig unwichtig was wirklich nur passiert sein kann, es wird einfach stumpf widersinnig weitererzählt.

Deniz Yücel ist inzwischen über 40 Jahre alt, schreibt schon seit fast 20 Jahren für die unterschiedlichesten Formate, u.a. für die "Jüdische Allgemein" und wenn es um seine Verhaftung im Februar 2016 geht, heißt es aus den Donnerrohren der "deutschen Journalistik" unisolo, dass Herr Deniz Yücel nur seine Arbeit als Journalist gemacht hätte. Um den Eindruck von "nur seine Arbeit" gemacht weiter zu festigen, wird ausschließlich über ein Interview von Deniz Yücel und einem hochrangigen PKK-Terroristen berichtet. Das war es dann auch mit Beispielen für "Nur seine Arbeit gemacht". Es wird einfach behauptet die türkische Justiz hätte nicht mehr gegen Deniz Yücel in der Hand. Der Fall "Deniz Yücel" ist für die deutsche Journalistik damit juristisch perfekt dargestellt. Jetzt kann die mediale Vernichtungsmaschinerie wieder angeschmissen werden.

Wer glaubt, dass sich Ulf Poschardt, nach seiner Blamage um die Veröffentlichungen im Jahre 2000 um die gefälschten Interviews, geändert hat, sollte sich die "allgemeine Einstellung von Ulf Poschardt zur deutschen Gesellschaft" im Bezug, zum Beispiel aufs Autofahren, durch den Kopf gehen lassen und ggfs. nochmals nachdenken.

Der folgende Text ist aus der Sendung die Anstalt vom 07. März 2017.
Der Chefredakteur der Springer Tageszeitung Ulf Poschardt, unter den Freunden des Tempolimits finden sich diejenigen, die Zitat:
"mit ihren armseligen Kisten schon heute auf der Überholspur auf Einhaltung der Richtgeschwindigkeit dringen, um auch ungeduldige Menschen auf das eigene mittelmäßige Tempo einzubremsen."
Halten Sie sich auch an die Richtgeschwindigkeit? Wie armselig!
Bremsen Sie bessere Menschen mit besseren Kisten auch mit ihren armseligen, billigen Kisten, auf ihr eigenes mittelmäßige Tempo ein? Mittelmäßiges Pack?

Na dann erpresst die deutsche Journalie einfach medial die Freilassung von Deniz Yücel. Deniz Yücel hat, so wird medial:

- die prozessuale Verteidigung für Deniz Yücel vorgetragen, Beweis: "Er hat nur seine Arbeit gemacht".
- Die medial prozessuale Verteidigung von Präsident Erdogan machen die Poschardtschen Kollegen freundlicherweise gleich mit. Beweis: "Er ist ein politischer Gefangener und Erdogan ein ...."
- Ausnahmslos alle beteiligten Zeugen sagen ausnahmslos für Deniz Yücel aus und
- ausnahmslos keine Zeuge für eventuelle Haftgründe.

Um nicht mit liebgewonnenen medialen Gewohnheiten gleich wieder zu brechen, wird die mediale Richterschaft auch gleich gestellt und der Fall "Deniz Yücel" jetzt medial geklärt!

Im Gegensatz zu der ersten Aktion mit den eher "angeblichen" 300 Unterstützern, waren bei der letzten Aktion im Dezember 2017 zumindestens nur noch 200 "sogenannte Intellektuelle" dabei.
Ob das jetzt ein Trend wird?
Letzte Änderung amFreitag, 22 Dezember 2017 13:46
Ali Tanz

Ali Tanz ist ein Künstlername.
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Ulf Poschardt - Chefredakteur WeltN24 - Axel Springer SE