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Operation Olivenzweig - Offizielle Pressemitteilung der UETD

Die türkische Regierung hat mit der Unterstützung der Oppositionsparteien und mit einem breiten Konsens in der Bevölkerung den Beschluss für eine Militärintervention gefasst. Die türkischen Streitkräfte haben am 20. Januar 2018 die auf Afrin gerichtete „Operation Olivenzweig“ gestartet.

Zweifellos wurde diese Operation notwendig aufgrund der Bedrohung der Republik Türkei und der örtlichen Bevölkerung durch die Terrororganisationen PKK, PYD und Daesh (IS) und ihren Splitterorganisationen. Die „Operation Olivenzweig“ ist insbesondere durch die Beschlüsse zur Bekämpfung des Terrorismus 1624 (2005), 2170 (2014) und 2178 (2014) des UN-Sicherheitsrates und durch den Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen legitimiert und wurde aufgrund des Rechts auf Selbstverteidigung gestartet.
Wie schon bei der Operation „Schild des Euphrat“ ist das Ziel dieser Operation, den Terrorkorridor entlang der türkischen Grenze zu beseitigen, den Druck der Terrororganisationen auf die örtliche Bevölkerung endgültig zu beenden und den Frieden auf diesem Gebiet herzustellen. Terrororganisationen wie die PKK, YPG und PYD, die sich entlang der südlichen Grenze der Türkei ausbreiten, von der Gewalt und vom Chaos in Syrien profitieren, sowie Angriffe auf Zivilisten und die demographische Zusammensetzung ausüben, haben diese Operation zwingend erforderlich gemacht. Die PYD und die YPG sowie ihre Splitterorganisationen sind syrische Ableger der PKK. Diese greifen nicht nur Ziele außerhalb der Türkei an, sondern starten immer wieder Angriffe auf Zivilisten innerhalb der Türkei. Diese perfiden Organisationen verübten in den vergangenen Jahren den Grabenaufstand (Hendek), den Anschlag in Vezneci-Istanbul vom 7.6.2016 sowie das Attentat in Kizilay-Ankara vom 13.3.2016 und weitere Anschläge, bei denen Hunderte ihr Leben gelassen haben und Tausende verletzt wurden.

Durch die Gewalt, die entlang der türkischen Grenze entstand und durch die Handlungen der obengenannten Terrororganisationen wurden 370.000 Kurden und insgesamt 3,5 Millionen unschuldige Zivilisten genötigt, ihre Heimat zu verlassen. Diese Menschen, die zu Flüchtlingen wurden, haben in der Folge die Türkei als sicheren Zufluchtsort gewählt. Durch die menschenorientierte und gewissenhafte Politik der Türkei wurden Flüchtlinge ungeachtet ihrer Religion, Sprache oder Ethnie aufgenommen. Die Türkei ist heute das Land auf der Welt, das zahlenmäßig Flüchtlingen am meisten hilft.

Der Auslandseinsatz soll den Terrorkorridor, der versucht wird, entlang der türkischen Grenze aufgebaut zu werden, sowie die Akteure, die in den letzten Tagen verstärkt Krankenhäuser und Zivilisten angreifen, beseitigen.
Die türkische Regierung hat erklärt, dass diese Operation nicht die territoriale Integrität Syriens angreift und auch keine ortsansässige Bevölkerungsgruppe wie die Turkmenen, Kurden oder Araber zum Ziel hat. Ziele sind hier, wie bereits erläutert, Terrororganisationen wie die PKK, YPG, PYD, Deash (IS) und ihre Splitterorganisationen.

Da die Türkei ein NATO-Mitglied ist, erfüllt diese Operation gleichzeitig den Zweck, die Südgrenze der NATO zu sichern. Die durch Terrororganisationen verursachte Instabilität in der Region hat einen direkten Einfluss auf die Sicherheit der EU-Mitglieder. Die Operation Olivenzweig ist eine positive Entwicklung, welche die EU vor einer erneuten Flüchtlingswelle bewahren wird.

Entgegen den Behauptungen derjenigen, welche das Vorgehen der Türkei denunzieren und auf internationaler Ebene an den Pranger stellen wollen, ist diese Operation keinesfalls gegen Zivilisten und unschuldige Menschen gerichtet. Es ist zu beobachten, dass die PYD in Afrin Zivilisten als menschliche Schutzschilder missbraucht. Wir sind in diesem Punkt davon überzeugt, dass die türkischen Streitkräfte mit maximaler Vorsicht gewissenhaft vorgehen.
Die Operation Olivenzweig des türkischen Militärs wurde von Anfang an mit verbündeten und benachbarten Ländern offen und transparent kommuniziert. Diese Operation hat Frieden und Stabilität zum Ziel. Wir fordern die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Operation Olivenzweig zu unterstützen, sich gegen den Terror zu stellen und sich solidarisch mit der örtlichen Bevölkerung und der Türkei zu zeigen.
Letzte Änderung amMontag, 29 Januar 2018 13:33

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