Regelmäßige Backups gehören zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen

Sogar das US-Verteidigungsministerium, das Pentagon wird regelmäßig von Hackern angegriffen und die IT-Infrastruktur zum Teil lahmgelegt. Immer wieder kann es durch solche Angriffe passieren, dass Teile der IT-Infrastruktur zerstört oder kompromittiert

werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Ihre Webseite riesig oder ganz klein ist, Ihre Daten bekommen Sie in der Regel nicht wieder, bzw. Sie sollten Ihren Daten nicht mehr trauen. Was haben Hacker davon Ihre Seite zu hacken? Der Erfolg liegt in der Regel daran,
  • dass kleinere Dateien auf Ihren Server gespielt werden, um Spam-Mails zu verschicken.
  • Alternativ wird Ihre Datenbank ausgelesen und sensible Kundendaten werden dabei erbeutet.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass Schadsoftware auf Ihren Server geladen wird, der jeden Besucher Ihrer Seite auch versucht mit Schadsoftware zu bestücken. Solche Seiten werden dann nach einer Weile von Google aus "attackierede Webseite" indentifiziert und man erhält einen Sicherheitshinweis von Google.

Die einzige Möglichkeit den Schaden zu begrenzen sind regelmäßige Backups Ihrer Webseite, doch wie sollte man solche Backups durchführen? Auf dem Server oder innerhalb Ihrer Software (Wordpress, Drupal, Joomla, etc.)?

Am besten sollten Sie so viele Backups wie möglich erstellen. Sie werden angegriffen werden. Das steht fest. Jeder Webseitenbetreiber wird im Laufe der Zeit angegriffen und die Software kompromittiert. Jede Software hat so ihre Schwachstellen, die erst nach und nach zu Tage treten. Zudem kommen immer wieder neue Schwachstellen durch die Weiterentwicklung hinzu. Es werden immer mehr Funktionen in Programmiersprachen (zum Beispiel PHP) hinzugefügt und erst später stellen sich Schwachstellen heraus. Darüber hinaus sind unzählige unterschiedlicher Programme und Programmiersprachen an der "Auslieferung der Webseite" beteiligt.

Wenn Sie in Ihren Internetbrowser zum Beispiel "www.jadem.de" schreiben, sind folgende Softwareprogramme und Hardwarekomponenten beteiligt:

  1. Ihr Betriebssystem: Windows, Mac OS, Linux, etc.
  2. Ihr Router; FritzBox oder Speedport, etc.
  3. Ihr Internetserviceprovider: Telekom, O2, Vodafone, etc.
  4. Die Nameserver der TLD-Verwalter: denic für Deutschland, Nic für Österreich, Switch für die Schweiz, etc.
  5. Die Hostinganbieter oder Ihr eigener Server
  6. Das Betriebssystem Ihres Hostinganbieters oder Ihres eigenen Servers
  7. Die verwendeten Module für Ihren Webserver, Ihren Emaildienst und Ihrer Datenbank
  8. u.s.w.

Auf jeder Ebene kann man Ihre IT-Infrastruktur angreifen und mit Schadsoftware kompromittieren. Die nachträgliche "Säuberung" kann sehr schnell gehen oder man muss sehr komplexe Analysetools zum Einsatz bringen, um zu erfahren welche Dateien infiziert worden sind und entfernt werden müssen. Wenn Sie in solch einer Situation kein Backup haben, können Sie vermutlich alles von Vorne beginnen. Alles was Sie in der zwischenzeit gemacht, geschrieben und an grafischen Elementen produziert haben ist pfutsch. Damit Sie vor solchen "Überraschungen" geschützt werden, bestücken wir alle unsere Kundenprojekte mit einem SoftwareBackupSystem. Im Falle von Joomla setzen wir "Akeeba" ein. Akeeba ist eine lizenzfreie Softwarelösung mit der auch Laien ganz einfach regelmäßig Backups erstellen und sogar bei Bedarf wieder einspielen können.

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