Friedenstauben über den Gräbern

OB Griese bei Gedenkfeier in Partnerstadt Saint-Maur-des-Fossés

Hameln (wa). Mit tief gehenden Eindrücken ist Oberbürgermeister Claudio Griese aus Hamelns Partnerstadt Saint-Maur-des-Fossés zurückgekehrt. Er hatte dort am Wochenende an den Gedenkveranstaltungen zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs teilgenommen. Im Mittelpunkt stand eine Feierstunde auf einem Soldatenfriedhof.

In Frankreich, aber auch in Großbritannien und Belgien ist der Erste Weltkrieg bis heute fester Bestandteil der Erinnerungskultur. Schließlich starben zwischen 1914 und 1918 weit mehr Soldaten aus diesen Ländern als im Zweiten Weltkrieg. Als „sehr bewegend“ bezeichnete Griese die Gedenkfeier auf dem Soldatenfriedhof. Nach einer Ansprache des Bürgermeisters der Stadt Saint-Maur, Sylvain Berrios, stiegen Friedenstauben in den Himmel. Neben Griese nahmen auch Delegationen anderer Partnerstädte aus Belgien, Portugal, dem Senegal und aus Pforzheim an der Feier teil.

„An diesem Tag gedenken wir nicht des Sieges eines Volkes über ein anderes, sondern einer Zeit, in der keine politischen Lösungen mehr gesucht wurden, sondern militärische Entscheidungen erzwungen werden sollten“, sagte OB Griese während eines Empfangs im Rathaus. Die Schrecken des Ersten Weltkriegs prägten uns noch heute und mahnten uns, Wege der Verständigung zu suchen.

Rathauschef Claudio Griese war gemeinsam mit Horst von Bültzingslöwen vom Verein für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen e. V. nach Saint-Maur gereist.

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