Eckpunkte des Spitzengesprächs der Stadt Hameln mit den Verbänden und Institutionen in der Videokonferenz vom 11. Februar 2021 für eine Revitalisierung der Hamelner Innenstadt

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Die Situation des Einzelhandels, der Gastronomie und der Kultur in Hameln ist dramatisch: Die seit dem 1. November 2020 geltenden und zwischenzeitlich weiter verschärften pandemiebedingten Einschränkungen lassen viele Betriebe um ihre Existenz fürchten. Es drohen Insolvenzen und weitere Leerstände.

Die Innenstadt ist das Herzstück Hamelns und der Region. Außerdem ist sie Anziehungspunkt für mehrere Millionen Touristen pro Jahr. Deshalb ist es das Interesse aller Beteiligten, nach dem Ende der pandemiebedingten Beschränkungen für eine Wiederbelebung der Innenstadt zu sorgen. Dazu ist eine Reihe konkreter Maßnahmen geplant, die für mehr Frequenz in der Altstadt sorgen sollen. Ziel ist es, Kaufkraft an Hameln zu binden und Einheimische wie Gäste zu einem Besuch der Innenstadt zu motivieren.

Die Verwaltung der Stadt Hameln und die Vertreterinnen und Vertreter der Verbände und Institutionen  sind daher heute zusammengetreten, um zur Abwendung von langfristigen Nachteilen der Stadt Hameln in Gänze eine umfangreiche Übereinkunft zu erzielen, dass frühzeitig Maßnahmen ergriffen, geplant und umgesetzt werden, um den bundesweit in jeglicher Hinsicht  befürchteten Trend der Verödung der Innenstädte auch in Hameln geschlossen entgegenzutreten. Dazu bedarf es eines solidarischen Handelns aller Beteiligten.

Es besteht Einigkeit in der Einschätzung, dass neben den hier aufgeführten Maßnahmen und weiteren von Dritten angedachten Handlungen eine umfassende Unterstützung zur Beseitigung der pandemiebedingten Auswirkungen durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Niedersachsen für die Städte, auch für Hameln, erfolgen muss. Die diesbezüglichen Forderungen des Deutschen Städtetages und des Niedersächsischen Städtetages werden von den Teilnehmern dieses Gespräches ausdrücklich unterstützt.


Die in dieser Runde erarbeiteten Vorschläge zur Revitalisierung der Innenstadt sollen mit Augenmaß und im Schulterschluss mit den Akteuren vor Ort umgesetzt werden. Das bedeutet, dass die ansässigen Geschäfte nicht durch Veranstaltungen beeinträchtigt werden dürfen, indem zum Beispiel Ladenlokale für Kunden nicht mehr sichtbar oder nur noch eingeschränkt erreichbar sind.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen und Verbände sowie die Stadt Hameln sind sich einig, dass ein Teil der in diesem Papier vereinbarten Maßnahmen gezielt für die Zeit unmittelbar nach dem Ende der pandemiebedingten Beschränkungen wirkt. Um aber auch dauerhaft die Hamelner Innenstadt als Erlebnisort zu sichern, sollen weitere, zum Teil bereits eingeleitete, Projekte fortgeführt und weiterentwickelt werden, um eine Nachhaltigkeit der hier formulierten Ziele zu erreichen.

Die Teilnehmer des Spitzengesprächs sind sich des Weiteren darüber einig, dass die Rückkehr zur Normalität einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen wird. Alle Beteiligten wollen mit ihren Überlegungen dafür sorgen, dass Hameln weiterhin die Einkaufsstadt im Weserbergland, der Mittelpunkt hervorragender gastronomischer Angebote und die touristische Destination in unserer Region ist und auch bleibt.

Die in diesem Eckpunktepapier festgelegten Maßnahmen und Aktionen sollen die Grundlage für eine Beratung und Behandlung in dem vom Rat der Stadt Hameln am 17. Dezember 2020 beschlossenen Runden Tisch des Stadtrates neben denen von dem Gremium selbst eingebrachten und erarbeiteten Vorschlägen sein. Im Zusammenwirken mit den von dem Runden Tisch bereits eingebrachten und noch zu erwartenden Vorschlägen und Maßnahmen sollen diese hier vereinbarten Eckpunkte ein Gesamtbündel zur Wiederbelebung wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Stadtlebens darstellen.

Die Beteiligten an dem Spitzengespräch appellieren mit diesem Papier daher an alle Mitglieder des Rates der Stadt Hameln, die hier formulierten Eckpunkte zu unterstützen und – soweit erforderlich – die benötigen finanziellen Mittel bereitzustellen. Aus Sicht der Teilnehmer des Spitzengesprächs befinden sich Einzelhandel, Gastronomie, die Kulturbranche und die für das Gemeinwohl unverzichtbaren Vereine und Gruppierungen in großen Teilen in einer existenziellen Notsituation, so dass ein konzertiertes Handeln über Fraktionsgrenzen hinweg dringend geboten erscheint. Die Schritte zur Revitalisierung der Hamelner Innenstadt und den sich daraus ergebenden Effekten für die gesamte Stadt dürfen nicht an Differenzen im Rat oder an Bedenken einzelner Mandatsträger scheitern; nur gemeinsam ist es möglich, die vorgenannten Bereiche  zu retten.

Durch die Einrichtung des Runden Tisches Innenstadt des Rates der Stadt Hameln zeigen alle Mitglieder des Rates das gemeinsam getragene Interesse, nach dem Eintritt von Lockerungsmaßnahmen die Innenstadt wieder zu einem Erlebnisort der Stadt und der Region werden zu lassen. Dafür sind alle Beteiligten dieser Gesprächsrunde äußerst dankbar.

Vor diesem Hintergrund wurden für das Jahr 2021 folgende Maßnahmen vereinbart:

1.    Die Bürgerinnen und Bürger werden eingeladen, Gast in der eigenen Stadt zu sein. Die hiesigen Gastronomiebetriebe werden pro Gast beim Besuch von stationären Gastronomiebetrieben ein kostenloses Getränk anbieten, gekoppelt an die Bestellung eines Hauptgerichts bzw. eines weiteren Getränkes. Damit soll zum einen für die Bürgerinnen und Bürger ein Anreiz für Gastronomiebesuche und zum anderen für die Besucher und Touristen unserer Stadt ein Signal der Gastfreundschaft geschaffen werden. Die Ausgestaltung wird der DEHOGA Kreisverband Hameln-Pyrmont für seine Mitglieder und die Nichtmitglieder vornehmen. Der Zeitraum der Aktion ist ab dem Zeitpunkt der verordnungsrechtlich zulässigen Wiedereröffnung der Gastbetriebe für den Publikumsverkehr und dann bis zum 30. September 2021 geplant.

2.    Die heimischen Speiselokale initiieren ab dem 01. Oktober 2021 für den Rest des Kalenderjahres 2021 die Aktion „Suppe mit Sinn“. Dabei wird pro Verzehr eines Hauptgerichtes ein symbolischer Euro seitens der Betriebe gesammelt und nach Ablauf der Aktion der Gesamtbetrag einer heimischen karitativen Einrichtung gespendet. Ziel der Aktion ist der Schulterschluss heimischer Gastronomiebetriebe mit den ebenfalls coronabedingt benachteiligten Institutionen und Vereinen. Neben dem Anreiz eines Gaststättenbesuchs trägt der Speisenverzehr damit auch gleichzeitig zur Förderung des Gemeinwohls bei, indem Initiativen und Verbänden Spenden zugutekommen. Auch bei dieser Maßnahme wird die Ausgestaltung durch den DEHOGA Kreisverband Hameln-Pyrmont vorgenommen.

3.    Für das gesamte Kalenderjahr 2021 verzichtet die Stadt Hameln auf Gebühren für Sondernutzungsgenehmigungen zum Zwecke der Außenbewirtschaftung von Gastronomiebetrieben. Daneben soll den Betrieben erlaubt werden, weitaus mehr Stühle und Tische aufstellen zu dürfen als vor Beginn der Pandemie. Die begehrten Sondernutzungsflächen bedürfen jedoch weiterhin einer Sondernutzungsgenehmigung. Insbesondere in den Sommermonaten soll damit ein Flair zum Verweilen erzeugt werden.  Sondernutzungsflächen für den Einzelhandel werden im bisherigen Umfang ebenfalls kostenfrei bereitgestellt.

4.    Um die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen, werden von der Stadtverwaltung festzulegende Flächen für Schausteller zur Verfügung gestellt. Dabei soll es sich um Angebote handeln, die nicht in der Innenstadt vorhanden sind, insbesondere in den Bereichen Fahrgeschäfte und Süßwaren. Um diese Angebote ganzjährig in der Innenstadt zu ermöglichen, wird die Sondernutzungssatzung bis zum 30.06.2022 geändert.

5.    Die Hamelner Marketing und Tourismus GmbH entwickelt gemeinsam mit den am Spitzengespräch teilnehmenden Verbänden neue Veranstaltungsformate, die überregional beworben werden können. So sollen  zum Beispiel ein „Blumen- und Pflanzenmarkt“/“Hortensien-Wochenende“ oder gastronomisch ausgerichtete Events (z. B. „Gastromeile“) die Innenstadt attraktiver machen. Ziel ist, die Innenstadt an möglichst  vielen Wochenenden mit Veranstaltungen zu beleben.


6.    Zur Unterstützung des Museums erhalten alle Hamelner und Besucher der Stadt Hameln die Möglichkeit, ab der  Wiedereröffnung des Hauses bis zum 19. September 2021 kostenlos das Museum zu besuchen. Der Gegenwert der dabei entgangenen Eintrittseinnahmen wird erfasst und dem Museumsverein von der Stadt Hameln erstattet.


7.    Die Stadt entwickelt ein Konzept „Kultur XXL JETZT in Hameln“: einen bunten Veranstaltungssommer in der Innenstadt, der an zentralen Plätzen und Orten im gesamten Innenstadtgürtel an definierten „Ankerpunkten“ in Kooperation mit verschiedenen Partnern stattfindet. Insbesondere am Pferdemarkt, an der Osterstraße, der Bäckerstraße, der Emmernstraße, der Baustraße sowie am Münsterkirchhof und an besonderen Orten in der Altstadt werden an gut sichtbar markierten „Kulturankerplätzen“ Kleinkunst, Tanz, Musik, Straßentheater und vieles mehr veranstaltet. Ein bunter Reigen kultureller Vielfalt lädt zum Genießen und Verweilen ein. Dabei sollen auch Bereiche der Altstadt Berücksichtigung finden, die in der Vergangenheit nicht für derartige Programmpunkte ausgewählt wurden. Die Hamelner Altstadt soll dadurch neu erlebbar sein.


8.    Die unter Ziffer 7 genannten Bereiche sollen des Weiteren durch Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität aufgewertet werden. Neben Kulturaktionen sollen die Flächen nachhaltig genutzt werden. Insofern sollen die eingesetzten Mittel wiederverwendbar sein. So soll auch Stadtgrün sichtbar sein. Dieses kann durch verstärkte Begrünung, Urban Gardening und Sitzmöglichkeiten ermöglicht werden. Auch die heimischen Gastronomen könnten diese Flächen mit bewirtschaften.

9.    Auch sollen kleinere und größere kulturelle Projekte in leerstehenden Geschäftslokalen, siehe Ratsbeschluss vom 17. Dezember 2020, die Pied-Piper-International-Ausstellung im Hochzeitshaus, ein Zirkuszelt auf dem Pferdemarkt mit Kinderprogramm u.v.m. die Innenstadt beleben.


10.    Das Kulturprogramm  soll an dem Wochenende am 18. und 19. September mit Street Art und „offenen Türen“ bunt und farbig werden und mit dem Theaterfest am Sonntag, dem 19.09.2021 einen fröhlichen Ausklang finden. So schafft Kultur Aufmerksamkeit und steigert die Attraktivität der Innenstadt.

 
11.    Die Stadt Hameln wird gemeinsam mit der HMT mit Vereinen, Verbänden, Kulturschaffenden und Sportvereinen ein ganzjähriges Veranstaltungskonzept erarbeiten. Ziel ist es – in den Sommermonaten – den ehrenamtlich Engagierten aus dem Sport-, Kultur- und Sozialbereich die Möglichkeit zu bieten, die Hochzeitshausterrasse als Aufführungsfläche zu nutzen. Nach Monaten des Lockdowns bietet die Bühne in der Innenstadt die ideale Plattform, sich wieder einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Ob Musikbands, Chöre, Judovorführungen, Fitnessdarbietungen oder Stepptanz – die ganze Vielfalt des Hamelner Vereinslebens soll sich hier widerspiegeln.
 
12.    Die Stadt erarbeitet ein Konzept zur Vermeidung von Leerständen. Geplant ist, dass die Stadt unter noch festzulegenden Voraussetzungen leerstehende Ladenflächen anmietet und diese für einen bestimmten Zeitraum zu ermäßigten Konditionen bzw. kostenfrei an interessierte Nutzer weitergibt. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Kampagne zur gezielten Ansprache interessierter Einzelhändler. Die Einzelheiten zur Umsetzung des Konzeptes werden in einer gesonderten Richtlinie geregelt.

13.    Die Stadt Hameln wird in Anlehnung an die bereits vom Rat der Stadt am 17. Dezember 2020 beschlossene Prüfung der Einführung von Pop-Up-Stores Räumlichkeiten anmieten, um Start-Up-Unternehmen die Möglichkeit zu gewähren, temporär Flächen für die Darstellung ihrer Geschäftsideen zur Verfügung zu stellen.
 
14.    Die Stadt richtet in den Sommermonaten innerhalb der Fußgängerzone einen Pop-Up-Spielplatz ein, um Kindern und Jugendlichen Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Ein Motto könnte lauten „Hameln bleibt fit“. Inhalte der Aktionen sollen es ermöglichen, dass ganz unterschiedliche Organisationen an einzelnen Veranstaltungen beteiligt werden können. Die Angebote  sollten auch von Vertretern der heimischen Sportvereine betreut werden. Ziel ist es auch, Nachwuchswerbung für die Sportvereine zu ermöglichen.

15.    Sämtliche Aktivitäten zur Revitalisierung der Innenstadt werden künftig auch im Rahmen der Standortmarketingkampagne „Hameln, angenehm“ sowohl regional als auch überregional beworben. Außerdem ist der Einsatz eines digitalen Scouts denkbar, der im Bereich Social Media aktiv wird.
16.    Beim diesjährigen Weihnachtsmarkt sollen zur Stärkung der gesamten Innenstadt bei Bedarf zusätzliche Flächen für andere Formate geschaffen werden. Denkbar ist auch die eventuelle Nutzung leerstehender Ladenlokale.

Für das Jahr 2022 und Folgejahre sollen folgende Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt forciert werden:

17.    Die Verwaltung beabsichtigt, im Rahmen der Städtebauförderung ein Sonderprogramm zur Modernisierung von Ladenlokalen aufzulegen. Dazu wird die Stadtverwaltung die bereits bestehenden sowie die angekündigten Förderkulissen des Bundes und des Landes Niedersachsen überprüfen und Vorbereitungen für eine Antragstellung treffen.  

18.    Zur langfristigen Attraktivitätssicherung der Innenstadt soll die vom Rat der Stadt Hameln bereits beschlossene Erhaltung der historischen und stadtbildprägenden Gebäude Ziel der Stadtpolitik sein, die durch die bereits gewährten und auch in den nächsten Jahren geltenden Zuschussmaßnahmen im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und nötigenfalls den Erwerb von Gebäuden durch die Stadt Hameln oder einer ihrer Gesellschaften sichergestellt wird. Dabei wird besonderes Augenmerk auch auf die Ertüchtigung der Gebäude für Wohnnutzung gelegt.


19.    Zur Absicherung des Erhaltungszustandes der Gebäude und der öffentlichen Plätze und Wege ist es in den nächsten Jahren außerdem erforderlich, jede Möglichkeit von weiteren und neuen Städtebauförderprogrammen der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Niedersachsen zu nutzen. Dieses Ziel wird die Stadtverwaltung mit dieser Vereinbarung fest in den Blick nehmen.

20.    Der Erhalt der Gebäude allein trägt jedoch noch nicht zur Belebung bei. Als langfristige Strategie ist ein verstärktes Leerstandsmanagement der Hamelner Marketing- und Tourismus GmbH sowie der Stadt Hameln erforderlich. Diesbezüglich wird von beiden Institutionen ein deutlich intensiveres Management angestrebt.

21.    Die Stadt Hameln nutzt alle Möglichkeiten, die Innenstadt als Gesamtraum durch Einbindung des Werders, des Weserufers und des Stockhofes attraktiver zu gestalten. Dazu soll u. a. das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ weiter genutzt werden.

22.    Neben den Gebäuden und dem öffentlichen Raum ist die Weiterentwicklung von Veranstaltungsformaten mit regionalem und überregionalem Charakter durch die Hamelner Marketing- und Tourismus GmbH von entscheidender Bedeutung, um Hameln mit seiner Innenstadt und dem Altstadtflair auch in den nächsten Jahren als Destination zu festigen. Dabei sollen neben den bereits etablierten Großveranstaltungen auch weitere Maßnahmen und Konzepte in den Folgejahren entwickelt und erprobt werden.

23.    Die für das Jahr 2021 entwickelten Kulturkonzepte der Stadt Hameln sollen die Grundlage für eine neue Kulturstrategie in der Innenstadt in den Folgejahren bilden.

24.    Im Rahmen einer nachhaltigen Kulturstrategie für die Innenstadt könnte das vom Kulturbereich skizzierte „Rattenfänger-Festival – Die Sage lebt“ ein wichtiger Baustein sein. In Hamelns historischer Innenstadt wird die Welt des Rattenfängers und der historischen Figuren, die die Sage am Leben hielten, wieder lebendig. Ein Rundweg mit vielen, unterschiedlichen Stationen, historischen Ständen und „fahrendem Volk“ beleben die Stadt. Die historischen Figuren, die ihre Geschichten erzählen, sollten auch von Hamelner Bürger dargestellt werden: Eine Stadt lebt ihre Sage. Das Rattenfängerfestival hat das Potential, sich zu einem attraktiven, festen Veranstaltungsformat zu entwickeln. Als Unikat kann das Fest nur am authentischen Ort - nämlich in Hameln – stattfinden. Es ist damit ein Alleinstellungsmerkmal und sowohl touristisch (nach außen) als auch identifikationsstiftend (nach innen) von Bedeutung.
    
25.    Die Stadt will darauf hinwirken, dass bei künftigen Großveranstaltungen ein ÖPNV-Angebot auch in den Abendstunden bereitgehalten wird, um Besucher aus dem gesamten Kreisgebiet besser ansprechen zu können.

26.    Ziel der kommenden Jahre ist es, Hameln in der Weihnachtszeit zur Festspielstadt zu machen. Dabei sollen die Potenziale eines Musicals in Kombination mit dem Weihnachtsmarkt genutzt werden, um eine bundesweite Zielgruppe anzusprechen.
27.    In den nächsten Jahren ist der Hamelner Weihnachtsmarkt hinsichtlich seiner Fläche zu vergrößern, örtlich auszuweiten und inhaltlich noch mit größeren Themenschwerpunkten zu versehen.


Teilnehmer und Unterzeichner:

Handelsverband Hameln
Stadtmarketingverein Hameln e. V.
DEHOGA Hameln-Pyrmont
IHK Hannover, Geschäftsstelle Hameln
AdU
Wirtschaftsjunioren Hameln
Sparkasse Hameln-Weserbergland
Volksbank Hameln-Stadthagen e. G.
Stadt-Galerie Hameln
Hameln Marketing und Tourismus GmbH
Stadt Hameln

Letzte Änderung amFreitag, 12 Februar 2021 19:30

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